An Angular-App ohne NgModules und mit Standalone Components?
Als die Entwicklergemeinschaft Sketches für die Zukunft von Angular nach der Version 9 entwarf, stießen sie vor allem auf NGModules, um die Architektur der Applikation zu vereinfachen und zu verschlanken. Doch das Konzept hat auch Schwachstellen. Ein Artikel im Heise-Hintergrund zieht ein Fazit.
NGModules wurden mit Einführung von Angular 2 eingeführt, um monolithische Applikationen zu entkoppeln und allgemein einfacher zu handhaben. Komplexe monolithische Apps mit tausenden von Codezeilen lassen sich so leichter unterteilen, testen und warten.
Doch das System birgt auch Grenzen. App-Teile konnten nicht mehr verwendet werden, und Abhängigkeiten machen eine einfache Integration von Drittanbieter-Komponenten schwierig bis unmöglich. Die kürzlich erschienenen Versionen von Angular zielen daher auf eine Verschiebung von NGModules zu einem eigenständigen Component-System ab.
Das System der Standalone Components könnte flexibler sein, eine hybride Entwicklung erlauben, rekursive Abhängigkeiten verhindern und eine einfache Integration von Drittanbieter-Komponenten ermöglichen. Doch es gibt noch einige Unwägbarkeiten, die es zu überwinden gilt, bevor die neue Technologie eingeführt wird.
Der Artikel im Heise-Hintergrund gibt eine Zusammenfassung der derzeitigen Entwicklung rund um Angular und seine Zukunft ohne NGModules. Wie sich die Technologie letztlich weiterentwickeln wird, bleibt jedoch abzuwarten.
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